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25.05.2022

Seed-Runde für Markteintritt der nachhaltigen Lederalternative LOVR der Revoltech GmbH

Darmstadt, 25. Mai 2022 – Das Darmstädter Startup Revoltech GmbH schließt einen gemeinsamen Investitionsvertrag mit der b.value AG, der BMH Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH und HEAG Holding AG. Revoltech entwickelt einen innovativen und nachhaltigen Leder-Ersatzstoff aus rein pflanzlichem Material mit dem Produktnamen LOVR. Das siebenstellige Seed-Investment soll die Entwicklung des operativen Geschäfts voranbringen.

Revoltech wurde im Jahr 2021 von Lucas Fuhrmann, Julian Mushövel und Montgomery Wagner gegründet und ist eine Ausgründung aus der TU Darmstadt. Ziel des Unternehmens ist die Entwicklung und Vermarktung eines nachhaltigen Leder-Ersatzstoffes mit dem Produktnamen LOVR. LOVR steht dabei für „Lederähnlich-Ohne Plastik-Vegan-Reststoffbasiert“. Die plastikfreie und rein pflanzliche Alternative zu dem tierischen Produkt sieht nicht nur aus wie Leder, sondern fühlt sich auch so an. Hergestellt wird es mit einer einzigartigen Technologie aus landwirtschaftlichen Reststoffen und rein pflanzlichen Zusätzen. Das Textil ist recycelbar und biologisch abbaubar.

Die ursprüngliche Idee für das Produkt hatte Lucas Fuhrmann nach einem Praktikum bei einem Modeunternehmen, das für seine fairen und grünen Produkte bekannt war. Nach der Erkenntnis, dass ein Großteil der angeblichen Nachhaltigkeit oft Greenwashing ist, begann er Alternativen für Leder zu erforschen, bei denen keine Chemikalien oder Plastik verwendet werden. Das Ergebnis ist LOVR, dessen Herstellungsprozess unter Verwendung von Reststoffen des in Deutschland angebauten Hanfs erfolgt. Zudem werden nur 0,3 % der CO2-Emissionen benötigt, die bei der konventionellen Lederherstellung anfallen. „Unsere bahnbrechende Technologie stellt sicher, dass wir LOVR mit einem minimalen Kohlenstoff-Fußabdruck produzieren können. Unser Material wird eine wichtige Rolle im Kampf gegen den Klimawandel und für den Erhalt unserer Ökosysteme spielen“, bekräftigt Julian Mushövel, Co-Founder & CTO.

Das Seed-Investment wird für die Entwicklung des operativen Geschäfts und den Ausbau der Produktion des revolutionären Textils verwendet. „Die Seed-Finanzierung ist ein großer Schritt für LOVR. Ich bin sehr froh, dass wir Partner gefunden haben, die unsere Vision einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft teilen und unterstützen“, sagt Lucas Fuhrmann, Co-Founder und CEO.  Auch Montgomery Wagner, Co-Founder & COO, ist begeistert von den Perspektiven, die sich durch das Investment ergeben: „Mit dieser Seed-Runde finanzieren wir unseren Markteintritt. In den nächsten zwei Jahren wird es darum gehen, den Schritt vom Labor in die Industrie zu machen. Wir freuen uns, dass b.value, BMH und HEAG uns bei diesem Vorhaben unterstützen.“

Peter Kallien, Vorstand der b.value AG, betonte: „Wir freuen uns, die Revoltech GmbH mit ihrer nachhaltigen Lederalternative LOVR, die auf einer starken und skalierbaren Technologiebasis und einem hochkompetenten und enthusiastischen Gründerteam basiert, bei ihrer Mission zu unterstützen, den Ledermarkt zu revolutionieren.“

„LOVR hat die erste wirklich nachhaltige Alternative zu Leder entwickelt und leistet damit einen großen Beitrag zu einer ressourcenschonenden Leder- und Textilindustrie“, ist Helge Haase, verantwortlicher Investment Manager bei der BMH, überzeugt. „Wir sehen ein erhebliches Wachstumspotenzial, da der Trend zu nachhaltigem Wirtschaften alle Branchen erreicht hat und nicht mehr wegzudenken ist.“

Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend und Dr. Markus Hoschek, Vorstände der HEAG, blicken mit Zuversicht in die gemeinsame Zukunft: „Eines der Hauptziele der HEAG ist es, Start-ups zu unterstützen, die sich mit innovativen Konzepten ökologischen und sozialen Herausforderungen stellen. Mit ihrer Idee von nachhaltigen Alternativen zu Leder passt die Revoltech GmbH perfekt zur HEAG und zum HEAG Gründerfonds.“

Über Revoltech

Die Revoltech GmbH entwickelt, produziert und vertreibt LOVR, eine plastikfreie und 100% pflanzliche Alternative zu Leder aus Hanffasern. Das Ziel des Unternehmens ist es, die Lederindustrie durch die Einführung eines wirklich nachhaltigen Materials aus landwirtschaftlichen Abfällen zu verändern. Die Produktion basiert auf den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und kommt ohne Chemikalien aus. www.madewithlovr.com

Über b.value

Die b.value AG investiert nicht nur als Frühphaseninvestor in die Bereiche Synthetische Biologie und Advanced Materials, sondern unterstützt ihre Portfoliounternehmen aktiv bei der Entwicklung mit dem einzigartigen „b.value Company Building“-Ansatz: Die Portfoliounternehmen profitieren von der hohen technologischen Expertise und operativen Erfahrung des b.value-Teams. Das Führungsteam verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Gründung, Führung und Entwicklung von Technologieunternehmen und der Kommerzialisierung biotechnologischer Entwicklungen. Darüber hinaus profitieren sie von der geballten Erfahrung des Aufsichtsrates und des breiten Netzwerks der b.value AG. www.b-value.de

Über die BMH

Die Beteiligungs-Managementgesellschaft Hessen mbH („BMH“) mit Sitz in Wiesbaden wurde 2001 gegründet und ist 100-prozentige Tochtergesellschaft der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Helaba). Über die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ist die BMH Hessen aktiv in die Wirtschaftsförderung des Landes Hessen eingebunden. Als mittelständische Beteiligungs- und Venture-Capital-Gesellschaft bündelt BMH die öffentlichen Beteiligungsinteressen und Finanzierungsinstrumente für Frühphasen-, Wachstums- und Mittelstandsunternehmen in Hessen. Die BMH verwaltet derzeit sieben Beteiligungsfonds mit einem investierten Beteiligungsvolumen von rund 125 Millionen Euro. Seit Gründung hat die BMH über 250 Millionen Euro in insgesamt mehr als 500 Unternehmen investiert. Beteiligungsschwerpunkte sind unter anderem die Sektoren Software & IT, Life Sciences, Maschinen- und Anlagenbau, Industriegüter, Professional Services und E-Commerce. www.bmh-hessen.de

Über HEAG

Die HEAG ist die Holding- und Verwaltungsgesellschaft des HEAG-Konzerns. Sie ist auch die Beteiligungsmanagementgesellschaft der Stadt Darmstadt. Die HEAG unterstützt die wirtschaftlichen Beteiligungen der Stadt Darmstadt und verankert die Ziele der Stadt, insbesondere bei den rund 110 Mehrheitsbeteiligungen. Die HEAG ist der zentrale Berater der Stadt Darmstadt in allen wirtschaftlichen Belangen der kommunalen Unternehmen. www.heag.de

05.05.2022

Actome bietet in der EU die ersten kommerziellen Produkte auf Basis seiner Protein-Interaction-Coupling (PICO) – Technologie an. Die PICO-Assay-Kits zur Messung von Proteinen und Protein-Interaktionen sind über den Online-Shop erhältlich.

Das Life-Science-Start-up Actome GmbH aus Freiburg setzt die digitale PCR-Technologie (dPCR) für die hochsensitive Messung von Proteinen und Protein-Interaktionen ein. Die ersten Produkte, die auf der patentierten Protein-Interaction-Coupling (PICO) -Technologie basieren, ermöglichen den Einsatz der QIAcuity dPCR-Produktlinie von QIAGEN zur Messung von Proteinen und Protein-Interaktionen. Die PICO-Assay-Kits enthalten alle notwendigen Materialien zur Markierung von Antikörpern mit den einzigartigen PICO-Labels und zur Vorbereitung des Assays für das Auslesen mittels dPCR. Registrierte Kunden können die AMULATOR Software von Actome kostenlos nutzen, um Proteine und Protein- Interaktionen in bisher unerreichter Tiefe zu analysieren.

01.02.2022

Eine Erfolgsmeldung unserer Portfoliounternehmen jagt die nächste. Gleich zwei unserer Portfoliounternehmen gehören 2021 zu den 20 besten der Top50 Start-ups in Deutschland.

Die FibreCoat GmbH konnte sich im Vergleich zum Vorjahr von Platz 43 auf Platz 17 verbessern und die traceless materials GmbH führt sogar das Ranking an. Herzlichen Glückwunsch an die Gründer:innen und ihre Teams! (mehr Informationen zum Ranking)

Unser jüngster Portfoliozugang FibreCoat konnte gemeinsam mit seinem Produktionspartner Deutsche Basalt Faser GmbH den Bescheid über eine 1,73 Mio € Förderung des Landes Sachsen-Anhalt zum Ausbau seiner Produktionsstätte in Sangerhausen aus den Händen von Staatssekretär Dr. Jürgen Ude entgegennehmen. (weiterführende Informationen)

Außerdem gab die Lufthansa Group ihre Kooperation mit der traceless materials GmbH bekannt. Mit Hilfe des Start-ups will das Unternehmen zukünftig Verpackungen für die Bordverpflegung anbieten, die sich nach Gebrauch unter natürlichen Kompostierungsbedingungen rückstandsfrei zersetzen. (weiterführende Informationen)

Wir sind gespannt, was die Woche noch so bringt!

14.01.2022

Warum 3D-Bioprinting? Weil sie die Zukunft der Reproduktion von Gewebe und Organen für die Transplantation ist!

Wie kann dieses Ziel erreicht werden und wann wird es funktionierende Organe auf Abruf geben? Der Artikel in der Frankfurter Rundschau gibt einen Überblick über die aktuelle Situation und die Rolle des 3D-Bioprinting. Neben anderen Branchen- und Vordenkern wie dem schwedischen Visionär Erik Gatenholm findet Cellbricks mit Gründer Dr. Lutz Kloke als Berlins Speerspitze des 3D-Bioprinting Erwähung.

Daneben ist der Artikel ein Beleg für die hohe Reputation unserer Gründer. Denn Dr. Peter Koltay, CEO unseres Freiburger Portfoliounternehmens Actome GmbH und leitender Wissenschaftler des Instituts für Mikrosystemtechnik (IMTEK) an der Universität Freiburg, ordnet im gleichen Artikel den Entwicklungsstand und die Potenziale der Technologie als Experte ein.

Artikel der Frankfurter Rundschau.

07.01.2022

Actome und QIAGEN haben eine Lizenz- und Co-Marketing-Vereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam die Vermarktung der proprietären Protein-Interaction-Coupling (PICO) –Technologie von Actome voranzutreiben

Die Actome GmbH, ein Life-Science-Start-up-Unternehmen der Universität Freiburg und der Forschungsgesellschaft Hahn-Schickard, hat mit der QIAGEN GmbH Hilden einen Lizenzvertrag und eine Co-Marketing-Vereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam den Markteintritt der Protein-Interaction- Coupling-(PICO)-Technologie von Actome zu beschleunigen. Die Zusammenarbeit wird Actome dabei unterstützen, Produkte schneller auf den Markt zu bringen und gleichzeitig die QIAcuity dPCR- Produktlinie von QIAGEN um ein einzigartiges innovatives Merkmal ergänzen. Actome wird erste Produkte exklusiv für den Einsatz auf digitalen PCR-Geräten von QIAGEN vermarkten und seinerseits QIAGEN bei der Entwicklung eigener Produkte unterstützen. Beide Partner werden die bahnbrechende PICO-Technologie für die molekularbiologische Forschung in Zukunft gemeinsam vermarkten.

Die einzigartige Leistungsfähigkeit der Actome-Produkte basiert auf der patentierten PICO-Technologie, die einzelne Proteinmoleküle und Proteininteraktionskomplexe erkennt, indem der Proteinstatus in DNA- Barcodes übersetzt wird. Diese werden dann durch die Methode der digitalen PCR detektiert und durch eine von Actome entwickelte Software entschlüsselt. „Unsere PICO-Technologie erweitert die Möglichkeiten der digitalen PCR-Plattform QIAcuity von QIAGEN von Nukleinsäuren auf Proteine. Die Anwendung unserer Technologie in den Bereichen Proteomik, molekulare Pathway-Forschung und Entdeckung von Biomarkern wird dazu beitragen, das vorhandene Wissen über molekularbiologische Prozesse zu erweitern und die molekularbiologische Forschung in einer noch nie dagewesenen Weise zu verändern“, sagt Csaba Jeney, Mitgründer, Actome-Geschäftsführer und Erfinder der Technologie.

Proteine lenken und steuern biologische Prozesse durch ihre Wechselwirkungen und bestimmen damit unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Die Gesamtheit dieser Wechselwirkungen wird als Interaktom bezeichnet. Werkzeuge zur Untersuchung des Interaktoms ermöglichen das Verständnis zellulärer Prozesse und eröffnen ein enormes Potenzial für Forschung, Diagnostik und Therapien. Die innovative Technologie von Actome stellt einen Durchbruch in diesem Bereich dar, der die Forschung und Biomedizin revolutionieren wird. „QIAcuity expandiert als kosteneffizientes und sehr zuverlässiges digitales PCR-System in neue Forschungsbereiche“, sagt Thomas Schweins, Senior Vice President, Leiter des Geschäftsbereichs Life Science bei QIAGEN. „Die Partnerschaft mit Actome erweitert den Einsatz dieser Technologie auf die Proteinquantifizierung und Protein-Protein-Interaktion.“

Actome GmbH ist ein junges Life-Science-Startup in Privatbesitz, das 2017 gegründet wurde. Im Jahr zuvor zog Dr. Csaba Jeney von Budapest nach Freiburg, um sich mit Dr. Peter Koltay zusammenzutun und dessen Start-up-Erfahrung sowie das hervorragende Umfeld der Universität Freiburg und der Hahn-Schickard- Forschungsgesellschaft in Freiburg für die Verwirklichung seiner Idee zu nutzen. Actome bietet Assay-Kits, Bioinformatik-Software und Dienstleistungen für die empfindliche, hochparallele und quantitative Messung von Proteinen und Proteininteraktionen an. Die langfristige Vision von Actome ist es, das gesamte Interaktom zu entschlüsseln und diese Entdeckungen in molekulardiagnostischen Produkten für die personalisierte Medizin zu nutzen. Die ersten Produkte von Actome werden auf den Forschungsmarkt im Bereich der Molekularbiologie abzielen, mit einem besonderen Fokus auf Assay-Kits für Multi-Omics und Einzelzellanalysen.

www.actome.de

QIAGEN Pressemitteilung

10.01.2022

SenseUp hat vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Förderung erhalten, um seine Plattformtechnologie für die Produktion von pharmazeutischen Proteinen und Peptiden einzusetzen. Die Förderung stellt SenseUp 2,1 Mio. € zur Verfügung, die nicht verwässernd wirken und für die Weiterentwicklung und Skalierung ihrer Bioproduktionsplattform für pharmazeutische Proteine und Peptide in den nächsten 5 Jahren verwendet werden.

Die Förderung erfolgte im Rahmen des Projektes „ModellRegion, BioRevierPLUS: BioökonomieREVIER“. Mit diesem Projekt fördert das BMBF im Rahmen der Nationalen Bioökonomie-Strategie und des Kohleregionen-Strukturstärkungsgesetzes eine Vielzahl von erfolgversprechenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekten (FuEuI) im Bereich der Bioökonomie im Rheinischen Revier.

SenseUp sieht in diesem Fördererfolg eine Bestätigung ihrer Bioproduktionsstrategie und des großen Potenzials der Bioproduktion, die bestimmt, was wir essen, was uns heilt, welche Produkte wir auf unsere Haut auftragen und wie wir unsere physische Welt in den kommenden Jahrzehnten gestalten. Das Unternehmen wird eine Schlüsselrolle bei diesem Wandel spielen, indem es mit seiner bahnbrechenden Technologie der natürlichen Evolution effiziente Bioproduktionsplattformen mit entscheidenden Kosten- und Skalierungsvorteilen ermöglicht.

„SenseUp hat hier einen einzigartigen Vorteil“, sagt Dr. Georg Schaumann, CEO und Gründer des Unternehmens, „wir haben bereits bahnbrechende Bioproduktionsprozesse für Feinchemikalien mit unserer einzigartigen Natural Evolution Technologie entwickelt. Mit dieser Förderung werden wir nun in der Lage sein, dasselbe für pharmazeutische Proteine und Peptide zu tun.“

Über SenseUp Biotechnology GmbH
Das 2015 gegründete Unternehmen SenseUp entwickelt mikrobielle Produktionsstämme und Prozesse für die großtechnische Produktion von z.B. Aminosäuren im Rahmen eines Lizenzierungsmodells. Die patentierte SenseUp-Technologie ermöglicht im Vergleich zu konventionellen Optimierungsstrategien eine 50.000-fach schnellere Selektion optimierter Produktionsstämme unter relevanten Prozessbedingungen und damit eine kunden- und prozessspezifische Entwicklung von gebrauchsfertigen und optional gentechnikfreien Hochleistungsproduktionsorganismen. Insbesondere für Lebens- und Futtermittelanwendungen sind dies wichtige Vorteile für die Kunden von SenseUp. Durch die Erweiterung des Produktspektrums auf RNA und Proteine/Peptide fokussiert sich SenseUp zusätzlich auf die Märkte für Pharmazeutika, tierversuchsfreie Verbraucherprodukte und Biopestizide.

17.11.2021

Aachen 21.10.2021 – Die FibreCoat GmbH, ein innovatives Spin-off des Instituts für Textiltechnik (ITA) der RWTH Aachen, hat mit Goose Capital, Phoenix Venture Partners, b.value AG, NOVA by Saint-Gobain und den TiE Houston Angels unter der Leitung von Ashok Rao (Goose Capital) eine Serie-A-Finanzierungsrunde über 3 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das eingeworbene Kapital wird für die Erweiterung des FibreCoat-Teams verwendet, um die Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu verstärken, da FibreCoat seine Kapazitäten ausbauen und neue Partnerschaften in der Bau-, Elektronik- und Automobilindustrie eingehen möchte.

Diese starken Investoren bieten einen kompetenten Hintergrund in Bezug auf Materialien und ein vielfältiges Netzwerk in den Märkten, die wir bedienen, was uns helfen wird die Skalierung unserer Technologie von einer derzeitigen Kapazität von 10 Tonnen pro Monat bis Ende 2021 auf 60 Tonnen pro Monat im Jahr 2022 voranzutreiben„, sagte Robert Brüll, CEO von FibreCoat.

FibreCoat bietet eine revolutionäre Beschichtungstechnologie für Fasern in Verbundwerkstoff- und Abschirmungsanwendungen als Grundbaustein für die Mobilitäts- und Bauindustrie von morgen. Die von den Mitbegründern Robert Brüll, Alexander Lüking und Richard Haas im Rahmen ihres Promotionsstudiums an der RWTH Aachen (Deutschland) entwickelte Produktlinie von FibreCoat umfasst AluCoat und PolyCoat. AluCoat als metallbeschichtete Basaltfasern finden Einsatz für elektromagnetische Abschirmung und leitende Anwendungen, während PolyCoat sich als thermoplastisch beschichtete Glasfasern für Verstärkungs- und Leichtbauanwendungen empfiehlt. Die beschichteten Fasern bieten erhebliche Qualitätsvorteile aufgrund der Einzelfilamentbeschichtung und der Abstimmbarkeit der Materialien (z. B. einstellbare Beschichtungsdicke, Homogenität, dünne Kernfasern). FibreCoat stellt anwendungs- und kundenspezifische Bikomponenten-Filamente für eine Vielzahl von Anwendungen her, was zu bahnbrechenden Fortschritten in der Verbundwerkstoff- und EMI-Abschirmungsindustrie führt. Durch die hohe Geschwindigkeit und den einstufigen Technologieprozess bietet FibreCoat einen erheblichen Vorteil gegenüber anderen Technologien, wobei sich durch die Beschichtung mit nur einer Faser erhebliche Qualitätsvorteile ergeben. Die Hochleistungsfasern verbessern nicht nur bestehende Produkte, sondern ermöglichen auch völlig neue Anwendungen für den Massenmarkt in Bereichen, die von der leichten EMI-Abschirmung in Elektrofahrzeugen und Verteidigungsanwendungen bis zu drapierbaren EMI-Abschirmgeweben für intelligente Textilien oder Tapeten in Krankenhäusern reichen.

Neben der hohen Beschichtungsflexibilität unterscheidet uns unser umfangreiches Netzwerk für die kundenspezifische Verarbeitung beschichteter Fasern von unseren Wettbewerbern„, so Brüll. „Unser erstes marktreifes Produkt, AluCoat, spart im Vergleich zu alternativen Materialien wie massiven Metallfasern oder Aluminiumfolien und -blechen bis zu 90 Prozent CO2-Emissionen bei der Produktion und ist zudem vollständig recycelbar.“

Die Serie-A-Finanzierung ist das Ergebnis aus herausragender Technologie und Leistung von FibreCoat bei der diesjährigen Rice Business Plan Competition (RBPC), bei der die Firma als europäischer Beitrag von TiE Global vertreten war, nachdem sie den Feeder-Wettbewerb von TiE Global in Europa gewonnen hatte. Als größter interkollegialer Start-up-Wettbewerb der Welt bot die RBPC die perfekte Kombination mit TiE für FibreCoat, um ein umfangreiches Netzwerk zu nutzen und den dritten Platz in der Endrunde zu belegen. Der RBPC lädt jedes Frühjahr Start-ups von 42 Spitzenuniversitäten aus der ganzen Welt ein, in der Jones Graduate School of Business an der Rice University vor über 300 Investoren und anderen Juroren um ein Preisgeld von über 1,5 Millionen Dollar zu kämpfen. Ehemalige RBPC-Absolventen haben mehr als 3,5 Milliarden Dollar an Finanzmitteln aufgebracht. „Diese Leistung hat die Aufmerksamkeit von Goose Capital auf sich gezogen, was zum Erfolg dieser Runde geführt hat„, fügte Brüll hinzu.

Goose Capital begann vor 15 Jahren als eine kleine Gruppe erfolgreicher Führungskräfte, die sich der Unterstützung aufstrebender Unternehmer widmen wollten, und hat sich zu einer professionellen Investitionsorganisation entwickelt, die Kapital, Mentoren und Vorstandsmitglieder für Unternehmen in der Frühphase bereitstellt. Die Mitglieder von Goose Capital verfügen über umfassende Erfahrungen in verschiedenen Branchen. Goose Capital hat über 50 Millionen Dollar in Start-ups investiert und hat derzeit etwa zwanzig Firmen in seinem Portfolio. Goose Capital stellt den Hauptpreis des Rice-Businessplan-Wettbewerbs und oft noch viel mehr zur Verfügung, da es allein in die Gewinner des RBPC über 20 Millionen Dollar investiert hat. „Wir sind begeistert, Teil dieses unglaublichen Wettbewerbs zu sein, der hochkarätige Teams von Universitäten in Europa und Asien nach Rice bringt„, sagte Ashok Rao, ehemaliger Vorsitzender von TiE Global und zusammen mit Brad Burke, dem Geschäftsführer der Rice Alliance, Initiator dieses Vorstufenwettbewerbs. „Unsere Teams aus Europa und Asien haben sich in den 10 Jahren, in denen es dieses Programm gibt, bewundernswert geschlagen: 4 Teams haben es bis ins Finale geschafft und dabei über 10 Millionen Dollar an Investitionen von Goose erhalten.“ Und in seiner Rolle als Board Director von Goose Capital und zukünftiger Chairman des Board of Directors von FibreCoat fügte Rao hinzu: „FibreCoat ist eine aufregende Investitionsmöglichkeit für unsere Goose-Mitglieder. Das Interesse war so groß, dass dieses Angebot um 200 % überzeichnet war.“ https://www.goose.capital/

Das Team von b.value verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung in der Gründung, Führung und Entwicklung von Technologieunternehmen und der Kommerzialisierung biotechnologischer Entwicklungen. Die b.value investiert in talentierte Unternehmer, die mit Wissen und Mut aus einem Geschäftsmodell mit hoher Skalierbarkeit und disruptiver proprietärer Technologie eine leidenschaftliche Firma schaffen wollen. „Wir sind sehr stolz darauf, FibreCoat mit seinen bahnbrechenden Verbundfasern in unserem Portfolio begrüßen zu dürfen. Wir glauben, dass FibreCoat den Markt für Verbundwerkstoffe in den kommenden Jahren revolutionieren wird, und die b.value AG freut sich, Teil dieser Reise zu sein„, sagte Georg Lentzen, Vorstandsmitglied von b.value. www.b-value.de.

Phoenix Venture Partners (PVP) investiert in die Konvergenz von fortschrittlichen Materialien, Biologie und Hardware mit fortschrittlichen Berechnungen und KI. PVP wendet eine mehrstufige Investitionsstrategie an, die sowohl Seed- als auch Venture-Investitionsprogramme umfasst, und unterstützt Unternehmer bei der Entwicklung von Kunden- und Lieferkettengeschäften. https://phoenix-vp.com/

NOVA by Saint-Gobain, der Corporate-Venturing-Arm von Saint-Gobain, fungiert als Brücke, indem er mit qualifizierten Start-ups zusammenarbeitet, ihnen Zugang zu den internen Ressourcen von Saint-Gobain verschafft und ihnen hilft, langfristige Partnerschaften einzugehen. Auf der Grundlage von Vertrauen, Fachwissen, Unterstützung und Flexibilität unterstützt das NOVA-Team Unternehmer aus demselben Fachbereich auf Weg zur Marktreife. „Unsere Partnerschaft mit FibreCoat wird unseren Kunden innovative Lösungen bieten und steht im Einklang mit unserer Mission, die Welt zu einem besseren Zuhause zu machen„, sagte Minas Apelian, Vizepräsident interne und externe Risikobeteiligungen bei Saint-Gobain. https://www.nova-saint-gobain.com/

Die TiE Houston Angels haben es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmertum durch Mentoring, Networking, Bildung, Finanzierung und Inkubation zu fördern. Mit dem Schwerpunkt, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben, konzentriert sich TiE darauf, die nächste Generation von Unternehmern hervorzubringen und zu fördern. Das übergeordnete Ziel ist es, Einzelpersonen zu stärken und durch die Unterstützung von Unternehmern Wohlstand zu schaffen. https://houston.tie.org/ 

Wer Interesse an den kostengünstigen, leitfähigen Fasern hat, wendet sich bitte an info@fibrecoat.de oder besucht die Website www.fibrecoat.de.

Über FibreCoat GmbH

Die FibreCoat GmbH ist eine junge Firma mit Sitz in Aachen, die eine revolutionäre Beschichtungstechnologie für beschichtete Fasern in Verbundwerkstoff- und Abschirmungsanwendungen als Grundbaustein für die Mobilitäts- und Bauindustrie von morgen anbietet. Um Hochleistungsmaterialien für die Großserienproduktion erschwinglich zu machen, setzt FibreCoat auf kontinuierliche Innovation und starke Partnerschaften. Erfahren Sie mehr unter https://www.fibrecoat.de/.

21.10.2021

Das von Dr. Anne Lamp und Johanna Baare gegründete Start-up traceless materials hat eine ganzheitlich nachhaltige Materialalternative zu Plastik entwickelt. Gut ein Jahr nach der Gründung erhält das junge Unternehmen nun die Zusage für eine Förderung in Höhe von 2,42 Millionen Euro und ein Investment des Europäischen Innovationsrats (EIC). Diese Unterstützung ermöglicht es dem Unternehmen, sein innovatives, natürlich kompostierbares Biomaterial schnell auf den Markt zu bringen. traceless ersetzt Kunststoff und Biokunststoff in Produkten, die leicht in die Umwelt gelangen können, und trägt so zur Lösung der globalen Plastikverschmutzung bei. 

Seit seiner Gründung im September 2020 hat das Unternehmen klare Ambitionen gezeigt, sein Material schnell auf den Markt zu bringen. Das stetig wachsende Team entwickelt derzeit mehrere Prototypen, unter anderem eine E-Commerce-Versandtasche mit dem Onlinehändler OTTO, einem der größten E-Commerce-Unternehmen Europas (https://www.otto.de/newsroom/de/kundenfokus/kampf-gegen-plastikmuell-wie-traceless- die-welt-aufraeumen-will). Gleichzeitig ermöglicht ein erfolgreiches Seed-Investment traceless materials den Aufbau einer ersten Pilotproduktionsanlage, mit der erste Marktpiloten realisiert werden können. Das Unternehmen wird die EIC-Förderung nutzen, um seine Expansion durch den Bau einer Demonstrationsanlage, die den ersten Markteintritt ermöglichen wird, weiter zu beschleunigen. 

Der EIC-Bewertungsausschuss lobt die Exzellenz der Erfindung von traceless: „Die vorgeschlagene Innovation stellt einen echten Durchbruch im Bereich der Kunststoffmaterialien dar, da sie einen zirkulären und nachhaltigen Ansatz auf Grundlage von landwirtschaftlichen Reststoffen, innovativen Transformationssschritten und finalen Material- Eigenschaften kombiniert, die über den derzeitigen Stand der Technik hinausgehen und eine vollständig biologisch abbaubare Lösung für viele Sektoren bieten. Die Kombination von biologischer Abbaubarkeit mit spezifischen thermomechanischen, Barriere- und Kompatibilitätseigenschaften kann wichtige Marktchancen eröffnen, insbesondere für die Verpackungsindustrie.“

Weitere Informationen zum Unternehmen sowie die offizielle Pressemitteilung.

13.10.2021

Wir heißen Dr. Pelin Yilmaz ganz herzlich zurück an Bord des b.value-Teams! Pelin, wir freuen uns wahnsinnig darauf, wieder mit dir zusammenzuarbeiten und dabei von deiner Deep Tech-Expertise, deiner Leidenschaft für Innovationen und deiner ansteckenden Energie zu profitieren.

Neben ihrer Expertise in der Bioinformatik, Mikrobiologie und Marinen Biologie, wird Pelin ihre neu gewonnenen Kenntnisse zum Einfluss des menschlichen Mikrobioms auf die Gesundheit in ihre Tätigkeit als Senior Investmentmanagerin einbringen. Sie verstärkt die Frauenpower in unserem Team, mit der wir das b.value-Portfolio weiter ausbauen wollen.

Ansprechpartner

Dr. Georg Lentzen (Vorstand)

Georg.Lentzen@b-value.de

 

Peter Kallien (Vorstand)

Peter.Kallien@b-value.de

Kontakt

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Otto-Hahn-Straße 15

44227 Dortmund

 

+49 (0) 231/79300196

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